Beruf & Qualifikation
Ausbildung zum Podologen
Podologie – ein medizinischer Beruf mit Verantwortung, Wissen und Herz
Weit mehr als professionelle Fußpflege
Gesunde Füße tragen uns durch unser gesamtes Leben. Erst wenn Schmerzen, Erkrankungen oder Veränderungen auftreten, wird vielen Menschen bewusst, welch große Bedeutung unsere Füße für Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität haben.
Genau hier beginnt die Arbeit von Podologinnen und Podologen.
Podologie ist weit mehr als das Kürzen von Nägeln oder die Pflege der Haut. Sie ist ein anspruchsvoller Gesundheitsfachberuf, der medizinisches Fachwissen, handwerkliche Präzision, Verantwortungsbewusstsein und einen aufmerksamen Blick auf den gesamten Menschen miteinander verbindet.
Podologinnen und Podologen erkennen Veränderungen an Haut und Nägeln, behandeln im Rahmen ihrer beruflichen Kompetenzen krankhafte Veränderungen des Fußes und leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerwiegender Folgeprobleme.
Besonders bei Menschen mit chronischen Erkrankungen oder erhöhtem Risiko kann eine fachkundige podologische Versorgung von großer Bedeutung sein.
Warum Podologinnen und Podologen so wichtig sind
Unsere Füße können Hinweise auf zahlreiche gesundheitliche Veränderungen geben.
Druckstellen, Hornhautveränderungen, eingewachsene oder krankhaft veränderte Nägel, Wunden, Veränderungen der Haut, Fehlbelastungen oder Empfindungsstörungen dürfen insbesondere bei Risikopatientinnen und Risikopatienten nicht einfach als kosmetisches Problem betrachtet werden.
Eine qualifizierte Podologin oder ein qualifizierter Podologe lernt deshalb, genau hinzusehen.
Dabei geht es nicht nur darum, ein vorhandenes Problem fachgerecht zu behandeln. Ebenso wichtig sind Prävention, regelmäßige Kontrolle und das frühzeitige Erkennen auffälliger Veränderungen.
Eine besondere Bedeutung hat die Podologie beispielsweise bei Patientinnen und Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom, mit Neuropathien oder anderen Erkrankungen, bei denen Verletzungen und Veränderungen an den Füßen schwerwiegende Folgen haben können.
Und ebenso wichtig ist es, die eigenen beruflichen Grenzen zu kennen und bei entsprechenden Befunden eine ärztliche Abklärung zu empfehlen.
Der Weg zum Beruf: Die Ausbildung zur Podologin / zum Podologen
Wer den Beruf der Podologin oder des Podologen erlernen möchte, entscheidet sich für eine fundierte medizinische Ausbildung.
Die reguläre Vollzeitausbildung dauert zwei Jahre und endet mit einer staatlichen Prüfung.
Während dieser Zeit erwerben die Schülerinnen und Schüler umfangreiche theoretische und praktische Kenntnisse.
Dazu gehören unter anderem Themenbereiche wie:
- ✓Anatomie und Physiologie
- ✓Krankheitslehre
- ✓Dermatologie
- ✓Orthopädie
- ✓Diabetologie und das diabetische Fußsyndrom
- ✓Hygiene und Mikrobiologie
- ✓Arzneimittellehre
- ✓Material- und Warenkunde
- ✓Podologische Behandlungsmaßnahmen
- ✓Podologische Materialien und Hilfsmittel
- ✓Physikalische Therapie
- ✓Befunderhebung und Dokumentation
- ✓Praktische Behandlungstechniken
- ✓Kommunikation und professioneller Umgang mit Patientinnen und Patienten
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Verbindung zwischen theoretischem Wissen und praktischer Arbeit.
Denn ein Fuß ist niemals nur ein Fuß.
Alter, Erkrankungen, Medikamente, Durchblutung, Nervenfunktion, Hautzustand, Beweglichkeit, Fehlstellungen und viele weitere Faktoren können Einfluss darauf haben, welche Behandlung für einen Menschen geeignet ist.
Genau deshalb ist eine fundierte Ausbildung so wichtig.
Präzision, Verantwortung und Einfühlungsvermögen
Podologie ist ein Beruf für Menschen, die gerne mit Menschen arbeiten – und gleichzeitig bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Eine gute Podologin oder ein guter Podologe benötigt ein hohes Maß an Konzentration und Sorgfalt. Oft entscheiden kleinste Veränderungen darüber, ob etwas lediglich beobachtet werden kann oder einer weiteren medizinischen Abklärung bedarf.
Neben dem Fachwissen braucht dieser Beruf jedoch noch etwas anderes:
Empathie.
Viele Patientinnen und Patienten kommen mit Schmerzen, Unsicherheit oder Scham in eine podologische Praxis. Manche haben bereits lange Leidenswege hinter sich. Andere sind aufgrund ihres Alters oder einer Erkrankung nicht mehr in der Lage, ihre Füße selbst ausreichend zu versorgen.
Für uns gehört deshalb zu einer guten podologischen Behandlung immer auch ein respektvoller und würdevoller Umgang mit jedem einzelnen Menschen.
Meine Ausbildung in Kirchseeon – eine Zeit, die mich geprägt hat
Meine eigene zweijährige Vollzeitausbildung zur Podologin absolvierte ich an der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Podologie des Berufsförderungswerks München gGmbH in Kirchseeon bei München.
Wenn ich heute auf diese intensive Ausbildungszeit zurückblicke, tue ich dies mit großer Dankbarkeit.
Die Ausbildung hat mir nicht nur das notwendige Fachwissen für meinen Beruf vermittelt. Sie hat mein Verständnis dafür geprägt, wie verantwortungsvoll und vielseitig Podologie tatsächlich ist.
Besonders schätzen gelernt habe ich die Verbindung aus fundiertem theoretischem Unterricht, medizinischem Wissen und konsequenter praktischer Ausbildung.
Unsere Dozentinnen und Dozenten, Ärztinnen und Ärzte sowie die Schulleitung haben uns nicht einfach Wissen vermittelt.
Sie haben uns gelehrt, hinzusehen, Zusammenhänge zu verstehen, kritisch zu denken und Verantwortung für unsere Arbeit zu übernehmen.
Und genau davon profitiere ich bis heute in meinem Berufsalltag.
Menschen, die Wissen mit Leidenschaft weitergeben
Eine gute Schule besteht für mich nicht nur aus Lehrplänen, Unterrichtsräumen und Prüfungen.
Sie lebt von den Menschen, die dort unterrichten.
Ich habe während meiner Ausbildung in Kirchseeon viele engagierte Dozentinnen und Dozenten, Ärztinnen und Ärzte sowie Verantwortliche kennenlernen dürfen, die ihr Wissen und ihre berufliche Erfahrung mit großem Engagement weitergegeben haben.
Natürlich war eine zweijährige Vollzeitausbildung anspruchsvoll.
Es gab viel zu lernen, viel zu verstehen und vieles praktisch umzusetzen.
Aber gerade diese hohen fachlichen Anforderungen haben mir gezeigt, wie wichtig eine qualifizierte Ausbildung für unseren späteren Berufsalltag ist.
Denn sobald wir nach unserer Ausbildung selbstständig an Patientinnen und Patienten arbeiten, tragen wir Verantwortung.
Für dieses Wissen und diese Vorbereitung bin ich bis heute sehr dankbar.
Eine Schule, die ich aus Überzeugung weiterempfehle
Deshalb möchte ich an dieser Stelle ganz bewusst eine persönliche Empfehlung aussprechen:
Die Berufsfachschule für Podologie des Berufsförderungswerks München in Kirchseeon kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen.
Wer sich ernsthaft für den Beruf der Podologin oder des Podologen interessiert und bereit ist, sich intensiv mit Medizin, Anatomie, Krankheitsbildern und praktischer podologischer Arbeit auseinanderzusetzen, findet dort eine fundierte Ausbildung.
Ich persönlich habe meine Ausbildungszeit, die Schulleitung, unsere Dozentinnen und Dozenten sowie die unterrichtenden Ärztinnen und Ärzte sehr schätzen gelernt.
Vieles von dem, was mir dort vermittelt wurde, begleitet mich bis heute.
Danke.
Danke für das Wissen.
Danke für die Geduld.
Danke für die hohen fachlichen Ansprüche.
Und danke für eine Ausbildung, die meinen weiteren beruflichen Weg entscheidend geprägt hat.
Podologie braucht Nachwuchs
Qualifizierte Podologinnen und Podologen werden dringend gebraucht.
Unsere Gesellschaft wird älter. Gleichzeitig leben immer mehr Menschen mit chronischen Erkrankungen und komplexen gesundheitlichen Situationen, bei denen eine professionelle Versorgung der Füße einen wichtigen Bestandteil der Gesundheitsversorgung darstellen kann.
Der Beruf bietet deshalb nicht nur interessante berufliche Perspektiven.
Er bietet vor allem die Möglichkeit, jeden Tag etwas Sinnvolles für andere Menschen zu tun.
Man begleitet Patientinnen und Patienten häufig über viele Jahre. Man erlebt Verbesserungen, schafft Erleichterung, kann Schmerzen reduzieren und dazu beitragen, Mobilität und Lebensqualität zu erhalten.
Genau das macht diesen Beruf für mich so besonders.
Mein Beruf. Meine Überzeugung. Meine Verantwortung.
Heute fließen die Erfahrungen und das Wissen aus meiner Ausbildung in die Philosophie der FREITAG Podologie GmbH ein.
Wir möchten Podologie auf einem hohen fachlichen Niveau anbieten und gleichzeitig einen Ort schaffen, an dem Menschen sich ernst genommen und gut aufgehoben fühlen.
Dazu gehören für uns medizinisches Fachwissen, konsequente Hygiene, moderne Behandlungsmöglichkeiten, sorgfältige Dokumentation und ein respektvoller Umgang mit unseren Patientinnen und Patienten.
Denn professionelle Podologie beginnt mit einer guten Ausbildung.
Und sie entwickelt sich durch Fortbildung, Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, niemals aufzuhören zu lernen, ein Berufsleben lang weiter.
💚 Ein Beruf, der Menschen trägt
Unsere Füße tragen uns ein Leben lang. Als Podologinnen und Podologen dürfen wir dazu beitragen, dass sie diese Aufgabe möglichst lange erfüllen können.
Für mich ist Podologie deshalb nicht einfach nur ein Beruf.
Sie ist medizinisches Handwerk, Verantwortung und Arbeit am Menschen – und genau deshalb übe ich diesen Beruf mit großer Überzeugung aus.
FREITAG® Podologie GmbH
Podologie mit medizinischer Verantwortung und individueller Betreuung.
